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Die Richtlinien des gemeinsamen Bundesausschusses über die Verordnung von Krankenfahrten, Krankentransportleistungen und Rettungsfahrten nach § 92 Abs. s Satz 2 Nr. 12 SGB V (Krankentransport-Richtlinien) regeln u. a. die Formalitäten einer Verordnung.

Der Vertragsarzt hat im Vorfeld die Notwendigkeit dieser Leistung festzustellen und danach das geeignete Transportmittel auszuwählen.

Für die inhaltlichen Angaben auf der ärztlichen Verordnung ist der ausstellende Arzt verantwortlich, ebenso für die Vollständigkeit seiner Angaben. Unvollständig ausgefüllte Verordnungen können von den Taxi- und Mietwagenunternehmen nicht abgerechnet werden.

Achten Sie bitte im eigenen Interesse auf korrekte und lückenlos ausgefüllte Verordnungen.

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Auf die Angaben sollten Sie achten damit das Taxi- Mietwagenunternehmen die Transportverordnung mit Ihrer Krankenkasse abrechnen kann:

(1-2) Die meisten Verordnungen werden heute mit Krankenversichertenkarten ausgefüllt. Daher beinhalten die Verordnungen in der Regel schon die korrekten Krankenkassenbezeichnungen. Handgeschriebene Verordnungen sollten überprüft werden,  nur der Eintrag „AOK" oder „BKK" ist nicht ausreichend. 

(3-5) Hier handelt es sich um die Stammdaten des Versicherten. Diese Angaben müssen in jedem Fall vollständig sein. Fehlt die Versicherten-Nr., sind mindestens die Adresse des Patienten sowie das Geburtsdatum vollständig einzutragen.Bitte prüfen Sie auch die Gültigkeit Ihrer Krankenversichertenkarte.

( 6 ) Der Status sagt aus, in welchem Versichertenverhältnis (Mitglied, Familienangehöriger oder Rentner) der Patient steht.

( 7 ) Ärzte dürfen nach neuem geltenden Recht sog. „Betriebsstätten" betreiben. Die Betriebsstätten-Nr. des ausstellenden Arztes wird an dieser Stelle eingetragen.

( 8 ) Die Angabe der Arzt-Nr. erfolgt hier.

( 9 ) Das Eintragen des Ausstellungsdatums ist zwingend erforderlich.

(10) Angaben über die Krankheitsursachen werden hier eingetragen. Die Ärzte sind zur Mitteilung an die Krankenkassen verpflichtet.

(11 - 13) Die Hauptleistungen zu A), B) oder C) müssen für die Zuordnung der Leistungsart angegeben sein. Bei ambulanten Behandlungen ist eine vorherige Genehmigung der Krankenkasse erforderlich. Die Rückseite der Verordnung ist auszufüllen oder ein Genehmigungsschreiben der Krankenkasse beizulegen.

(14 - 15) Das medizinisch notwendige Beförderungsmittel,ist unbedingt anzugeben, ebenso die Notwendigkeit medizinisch-technischer Ausstattung.

(16) Die Transportwege (Hin- und Rückfahrt) sind auf der Verordnung anzugeben.

(17) In Feld 17 gehören Unterschrift und Stempel des Arztes. Fehlt eine dieser Bedingungen, wird die Krankenkasse die Verordnung unbezahlt ablehnen. Beachten Sie bitte auch, dass handschriftliche Änderungen auf der Verordnung vom Arzt mit Datum, Stempel und Unterschrift genehmigt werden müssen.

(18) Bei einer ambulanten Behandlung ist die vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse zwingend erforderlich.

   
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